Nix zu holen

Ob die Rothemühler Verteidiger wohl am Abend schweißgebadet aufwachen und Andrea Martucci vor sich sehen? Möglich wär’s, denn Martucci erwischte einen Sahnetag und legte der Rothemühler Reserve gleich sieben ‚Kirschen‘ ins Netz (21./27./35./49./59./64./77.).

Ganz im Gegenteil zu den Gästen die neben zwei weiteren Gegentreffern durch Allessandro Monfoletto (56.) und Paolo Nudo (85.) auch noch die Rote Karte gegen Florian Halbe zu beklagen haben (36.). Diese handelte sich der Spieler ein, als er beim Stand von 3:0 gegen einen Attendorner nachgetreten hatte. Der Platzverweis hatte jedoch in den Augen von Attendorns Spielertrainer Luigi Simonetti „nichts mit dem auch in der Höhe verdienten Sieg zu tun.“. Vielmehr habe Attendorn-Schwalbenohl laut ihm „super gespielt und den Gegner gut im Griff gehabt“.

Und auch Simonetti kam nicht darum herum seinen Stürmer zu loben: „Martucci war heute überragend. Er wurde aber auch sehr gut von außen mit Bällen gefüttert.“ Bei dem Tabellendritten, so Simonetti „lief einfach alles“, während die Gäste immerhin durch Said Boubaous zwei Ehrentreffer erzielen konnten, den zweiten per Elfmeter (69./87.). Während Rothemühles Zweite als nächstes das Rückspiel in Elben bestreitet, hat Attendorn-Schwalbenohl vor der Winterpause Iseringhausen zu Gast.

Auf den Verlauf der Hinrunde angesprochen, meint Simonetti, dass seine Mannschaft „noch viel lernen“ könne, weil zum Teil „die Cleverness und Bodenständigkeit, um die entscheidenden Spiele – wie etwa gegen Gerlingens Zweite – gewinnen zu können,“ fehle. Dass sich dies noch ändert, da ist sich Simonetti sicher: „Daran feilen wir aber, insgesamt bin ich sehr zufrieden, weil wir Disziplin reinbekommen haben und dabei den Spaß am Fußball nicht verlieren.“

FuPa.net